Wie funktioniert eine selbstaufblasbare Isomatte?

Die selbstaufblasbare Isomatte wird bei Campern, Trekkern oder auch Backpackern immer beliebter, aber kaum jemand kennt das Funktionsprinzip dieser Isomatten. Hier erfahren Sie es.

Eine selbstaufblasbare Isomatte ist mit einem offenzelligen Schaumstoff gefüllt und hat ein Ventil. Damit sie in den kleinen Packsack passt, wird sie stark komprimiert. Wenn Sie die Matte ausrollen und das Ventil öffnen, saugt die Matte Luft an. Sie folgt damit ihrem Bestreben wieder die ursprüngliche Form anzunehmen. Sie saugt so lange Luft an, bis alle Poren gefüllt sind. Dies dauert in der Regel zwischen 10-20 Minuten. Sobald die selbstaufblasbare Isomatte genügend Luft aufgenommen hat, können Sie das Ventil verschließen und sich darauf legen.

50% Ihres Körpergewichts werden nun vom Schaumstoff getragen und die restlichen 50% vom Luftdruck in der Isomatte. Dadurch ist es möglich, einen leichten Schaumstoff zu verwenden. Mit zusätzlichen horziontalen und vertikalen Stanzungen lässt sich nochmals am Gewicht sparen, ohne dass es sich negativ auf die Dämmwirkung oder den Komfort auswirkt. Wenn Sie sich nun auf die selbstaufblasbare Isomatte legen, drücken Sie die Luft im Inneren zur Seite. Diese kann, wegen der dauerhaften Verklebung von Außenhülle und Schaum, nicht ausweichen und keine Luftblasen bilden. Sie ist daher gezwungen sich gleichmäßig zu verteilen und einen gleichmäßigen Luftdruck aufzubauen. Dieser trägt die Hälfte Ihres Körpergewichts.

Für das Zusammenpacken am nächsten Morgen, öffnen Sie wieder das Ventil der Matte und rollen sie zusammen. Dabei pressen Sie die Luft aus dem Schaumstoff. Für ein optimales Ergebnis, bei stark komprimierten selbstaufblasbaren Isomatten, wiederholen Sie den Vorgang am besten zwei Mal. Danach schließen Sie das Ventil und geben die Isomatte wieder in den Packsack.

 

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